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Lebensdaten
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1965 |
geboren in Hameln |
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1984-90 |
Studium der Freien Kunst in Braunschweig |
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1990 |
Diplom der Freien Kunst Meisterschüler von Prof. Roland Dörfler |
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1991-92 |
Auslandsaufenthalt in Barcelona |
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1993 |
Umzug nach Köln |
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Preise
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1987 |
Kunstpreis der Stadt Goslar, 1.Preis |
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1993 |
Ausschreibung der Martin-Chemnitz-Kirche in Braunschweig, 2.Preis |
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Einzelausstellungen
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1989 |
Galerie Arche, Hameln |
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1999 |
"Räumliche Vorgänge", Kunstverein Rinteln |
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2001 |
Merk Fink & Co, Düsseldorf |
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Schnigge AG, Düsseldorf |
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2002 |
COPLAN, Düsseldorf |
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2003 |
"Farbraumgeräusche", Galerie Arche, Hameln |
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"Farbraumbewegung", Galerie Kramer, Bremen |
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"Farbraumwelten", Galerie ARKE, Dortmund |
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2004 |
"Atemgeräusche", Kunstraum No.10, Mönchengladbach |
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"Schöpfungsgeschichten", BBK Galerie, Hannover |
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Gruppenausstellungen (Auswahl)
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1987 |
Kunstpreis der Stadt Goslar |
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1988 |
Weserburg, Bremen Städtische Galerie Schloß Wolfsburg |
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1990 |
"Meisterschüler 90", HBK-Galerie, Braunschweig |
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1992 |
"Sala d´Expositions", Barcelona |
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1996 |
Gerberei Morsbach
Bonner Künstlerforum
Haus der Kunst, Nümbrecht
Schloß Gimborn, Marienheide
Friedrich Naumann Stiftung, Ittenbach
Th. Heuss-Akademie, Gummersbach
"INDEX", Kunstwerk, Köln |
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1997 |
"Wer Schützt uns vor Hansi?", Kunstwerk, Köln |
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1998 |
"Jonny the Second", Kunstwerk, Köln |
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1999 |
"von A nach B, 439,58 m Streckenglück", Hohlkasten der Deutzer Brücke, Köln |
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2001 |
"Preußisch Blau",KunstRaum, Berlin |
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2003 |
Galerie Moderne, Bad Zwischenahn |
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2005 |
Impulse II, LS-Galerie, Nürnberg |
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2006 |
Messebeteiligung art-fair, Köln
Galerie Spectrum, Euskirchen |
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2007 |
Galerie Unique, Hameln |
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2008 |
"zwei mal zehn in Halle 10", Halle 10 CAP Cologne, Köln
"Pas de deux", Galerie Schloss Paffendorf |
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Malerei und Raum - Eine Arbeitsbetrachtung
Die Malerei beginnt mit der Struktur, der natürlichen Unordnung. Von der Unordnung aus beginnt die Suche nach einem Ausgleich, wird das Bild sortiert, durch bewußte Eingriffe zu einer Balance zwischen Ruhe und Unruhe geführt. Es entsteht ein abstrakter Bildraum, der dem Betrachter einen großen Freiraum für spielerische Assoziationen läßt. Dabei arbeitet die Malerei mit der Gegensätzlichkeit von zufällig gewachsenen Strukturen (Natur) und bewußt herbeigeführten (architektonischen) Beruhigungen und Brüchen auf horizontaler und vertikaler Ebene. Die Brüche werden physisch während der Arbeit durch Zersägen des Bildgrundes ausgeführt. Nach dem Eingriff werden die Bildteile getrennt weiterbearbeitet und ruhige Flächen eingefügt.
Die Bilder dokumentieren aber nicht die Schärfe der Trennung, sondern die Suche nach einem fragilen Gleichgewicht zwischen Ungeformtem und Geformtem, zwischen Natur und Architektur.
Nach und nach erweitert sich die Malerei, dehnt sich aus, sucht den Bezug zum Raum als Raum. Farbflächen werden abgesetzt, stehen hintereinander, verbinden und nehmen Anteil. Das Spiel mit Durchblicken und Durchbrüchen wird fortgesetzt und dabei erweitert, der Raum nicht mehr im Bild dargestellt, sondern als weitere Ebene aufgenommen und integriert. Jetzt bildet der Raum in seiner Anbindung an Architektur und Natur den Ausgangspunkt für die Arbeit.
Dadurch werden Installationen geschaffen, die auf die Besonderheiten eines Raumes eingehen und einen untrennbaren Bezug zum Raum herstellen. Damit ist der Schritt getan, den Galerieraum als Ausstellungsraum zu verlassen und die Arbeiten fest mit der Umgebung zu verbinden. |
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